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INDONESIEN - Bali

  • janetkittelmann
  • 13. Juli 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Aug. 2025





Bali in zwei Wochen und drei Etappen


Bali ist eine Insel der Vielfalt, geprägt von lebendigen Traditionen, kulturellen Höhepunkten und atemberaubender Natur. Die Reise führt zwei Wochen lang quer über die Insel von West nach Ost und streift einige der schönsten Reisterrassen, unzählige Schreine und Tempel und offenbart einen Blick in Bali's einzigartige Unterwasserwelt.



Der anthrazitfarbene Sand an Bali's Nordküste ist sehr reizvoll
Der anthrazitfarbene Sand an Bali's Nordküste ist sehr reizvoll



Im Westen beginnt das Abenteuer im dichten Grün des West Bali Nationalparks – ein stiller Ort zum Ankommen und Auftanken.


Schon bei Ankunft mitten in der Nacht sehen wir drei verschiedene Tierarten: Den Menjangan Wildhirsch, Langschwanz-Makaken und eine Eidechse. Am nächsten Tag kommen noch ein paar hinzu.


Der Bali Tower ist eine besondere Attraktion und nebenbei die Rezeption des Resorts. Er ist durchgängig begehbar und komplett aus Holz gebaut. Von der Turmspitze aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Nationalpark und die Balisee. Der Tower ist eine gerne gebuchte Location für Hochzeiten und sein fantastisches Panoramadeck über dem Dschungeldach ist dafür super geeignet.







Es geht weiter an die Ostküste nach Amed, wo das Meer mit bunten Korallen und Wracks zum Abtauchen lockt.


Amed ist ein gemütliches Örtchen, das sich über mehrere Kilometer entlang der Hauptstraße erstreckt und am Fuße des Vulkans Mt. Agung liegt. Sein letzter Ausbruch war 2018, doch auf Nachfrage gehen die meisten mit einem möglichen Ausbruch eher entspannt um.

Als Vorbeugemaßnahme schlafen die Balinesen dann im Freien, außerhalb ihres Hauses.

Anders verhält es sich bei einem Tsunami - hier zeigen zahlreiche Schilder den Evakuierungsweg in die Berge an.


Da sich noch immer keine nennenswerten Touristenströme in den Norden verirren und man hier auf den Straßen hauptsächlich auf Taucher trifft, ist alles noch sehr entspannt und einfach. Das nächste 5-Sterne-Restaurant sucht man vergebens oder nimmt eine eineinhalbstündige Autofahrt in Kauf, was etwa einer Entfernung von 45 Kilometern entspricht. Die Restaurants, hier "Warung" genannt, bieten Speisen aus verschiedensten Richtungen an und sind meist sehr authentisch und lecker.

Man findet neben den traditionell indonesischen Warungs ebenso welche, die Thai, indisch, vegetarisch oder Seafood anbieten. Es gibt nette, schnuckelige Cafés und traumhafte Aussichtspunkte und man kann gut entspannen.





Die Unterwasserwelt trumpft mit wundervoll bewachsenen Wracks und Strukturen in einer interessanten Umgebung auf. Auf große Schwärme oder Schulen muss man hier verzichten, dafür offenbaren sich einem die besonderen Dinge (Mantis-Shrimp, Mimikri-Oktopus, Flughahn und Sepia) öfter als anderswo und auch viel Kleinigetier wie Nacktschnecken, Garnelen und Seesterne in vielen Farben und Formen können gefunden werden. Schon aus fotografischer Sicht waren die Tauchgänge hier ein Gewinn!







Die letzte Etappe führt ins Herz Balis, nach Ubud, wo sich das Leben in kunstvollen Tempeln, weitläufigen Reisfeldern und lebhaften Märkten offenbart.


An einem Ausflugstag lassen sich gut zwei bis drei Tempel mit dem ein oder anderen Reisfeld oder Wasserfall verbinden. Auf Bali ist alles relativ nah beieinander, so dass man sich vorab bequem eine individuelle Tagestour zusammenstellen kann. Ein privater Fahrer ist schnell gefunden und gebucht und bringt den heutigen Flashpacker bequem zu seinen Wunschzielen. Nebenbei erfährt man meist eine Menge über Land und Leute, z.B. über die verschiedenen Arten von Schreinen,

die die Insel wahrlich überziehen, und deren unterschiedliche Bedeutungen.

Ebenso bekamen wir einen Einblick in den landwirtschaftlichen sowie touristischen Bereich, auch in Bezug auf ausländische Invenstoren und die allgemeine Zukunft Balis. Es lohnt sich eigentlich immer, die Sicht der Einheimischen zu erfragen und so auf gewisse Weise an ihrem Leben teilzunehmen.











In dieser kurzen Zeit haben wir viel gesehen und erlebt. Unser Trip war abwechslungreich und genau die richtige Mischung für zwei Wochen. Die Eindrücke waren durchweg positiv, allerdings getrübt vom vielen Müll, der allenorts präsent ist. Dazu gäbe es mehr zu sagen, doch nicht jetzt.


Bali’s Kultur und Natur sind der Wahnsinn. Ich möchte fast schon von Reizüberflutung sprechen, so viele Schreine, Tempel und Tore, Frangipanibäume, Reisfelder und Ganesh-Statuen haben meine Sinne verzaubert. Teilweise wusste man nicht, wohin man schauen sollte. Man fühlte sich immer irgendwie wie im Dschungel, üppig bewachsene Mauern, dichte große tropische Pflanzen mit riesigen Blättern nass vom Regen, uralte Bodhi-Bäume mit unglaublich dicken Stämmen, Blumen und Blüten in allen Farben am Wegesrand. Und dies nicht nur an den Wasserfällen.


Das Tauchen war sehr interessant und unsere vier Tauchtage waren alle top. Bali hat alles - und das konzentriert. Mich wundert nicht, dass sich die Insel im letzten halben Jahrhundert zu einer Tourismus-Hochburg entwickelt hat und weiter Richtung Zukunft strebt. Indonesien wird dabei kräftig von China unterstützt, und ein paar abgelegene Inseln Indonesiens sind bereits auf dem Weg zu einem “zweiten Bali”. Wir haben die Tourismuszentren im Südwesten nicht besucht, auch Süd-Bali mit seinen schönen Sandstränden und großen Hotels haben wir ausgelassen. Ich gehe aber davon aus, dass wir überhaupt nichts verpasst haben und durch unsere privaten Fahrer und Kontakte zu den Einheimischen einen ganz guten Eindruck von dieser schönen Insel mit nach Hause nehmen.


Und es ist vielleicht auch eine Einladung, die Insel mit eigenen Augen und eigenem Herzen zu erleben. Die Einheimischen sind super nett und hilfsbereit und jeder tut eigentlich alles, um einem den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten.



Hier geht's zum FOTOBUCH und Reisebericht Bali




Tipps

Ganz lieben Dank an Oka, der während unseres Aufenthaltes in Ubud unser Fahrer war. Sowohl für eine größere Tour als auch für kleinere Fahrten ins Zentrum. Er gibt zusätzliche Tipps und ist ein vorsichtiger und sicherer Fahrer. Man kann sich super mit ihm unterhalten, er hat uns unheimlich viel über die Insel erzählt. Ebenso gerne hat er von unserem Leben erfahren und Fragen gestellt. Wir können ihn uneingeschränkt empfehlen. Nachfolgend sein Kontakt.


Oka Widya




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